Projekte

CITY CONTACT: Eine Euro-
päische Jugendprojekt-Serie

die IDEE:

Junge Menschen aus verschiedenen Ländern kommen zusammen und entdecken eine Stadt. Sie dokumentieren die Stadt mit Fotos, Bildern, Texten, Tonaufnahmen und mehr. Sie tauschen sich über ihr Leben und ihre Heimatstädte aus, präsentieren ihre Medien-Arbeiten, veröffentlichen sie im Internet und organisieren eine Medien-Ausstellung.

die ZIELE:

- Medienkompetenz + interkulturelle Kompetenz

CITY CONTACT will die Medienkompetenz und die interkulturelle Kompetenz junger Menschen fördern. Beide Kompetenzen sollen gleichzeitig, in enger Verbindung gefördert werden, um Synergie-Effekte im Lernprozeß nutzen zu können.

- Stärkung der sozialen Gemeinschaft

CITY CONTACT will mit jungen Menschen verschiedene Formen sozialer Gemeinschaft erkunden. Das Bewußtmachen von Merkmalen und Unterschieden der On- und Offline-Welt, das Beobachten und Dokumentieren öffentlicher Stadträume sind Grundsteine der Projektarbeit.

- Förderung von Kreativität + Individualität

CITY CONTACT will die Kreativität und Individualität junger Menschen fördern durch praktisches und ganzheitliches Arbeiten mit möglichst unterschiedlichen Medien.

- Mobilität + Dialog

CITY CONTACT will die Mobilität und den Dialog zwischen jungen Europäern fördern. Geplant ist die Erweiterung des Projektes zum CITY CONTACT CYCLE, einem Ringprojekt, an dem Jugendliche in verschiedenen Städten Europas mitarbeiten.

- Erkundung kulturspezifischen Medienverhaltens

Ziel des Projektes ist auch die Erkundung kulturspezifischen Medienverhaltens. CITY CONTACT soll zu diesem Zweck wissenschaftlich begleitet und dokumentiert werden.

die TEILNEHMER:

Das Projekt richtet sich an interessierte Jugendliche zwischen 16 und 28 Jahren. Ausbildungen, fachliche Vorkenntnisse oder  Fremdsprachen-Kenntnisse sind nicht erforderlich.

Jeweils 4 – 6 Jugendliche pro Partnerland können an einer CITY CONTACT Begegnung teilnehmen.

Alle Jugendliche erhalten nach Projekabschluß den YOUTH PASS – ein individuelles EU Zertifikat für Qualifikationen im Bereich nichtfomaler Bildung.

die GESCHICHTE:

Die Idee zu CITY CONTACT entstand 2007 und wurde erstmals 2008 als CITY CONTACT XBERG 36 und 2009 als CITY CONTACT 2 BERLIN umgesetzt.

Bisher arbeiteten ca. 150 Jugendliche an CITY CONTACT mit. Sie kommen aus Bulgarien, Italien, Estland, der Türkei, Frankreich, Österreich, den Niederlanden und Deutschland.

Die ersten beiden CITY CONTACT Projekte erstreckten sich  über jeweils vier Jugendbegegnungen. Die Jugendlichen arbeiteten während jeder Begegnung mit einem Medium bzw. Kommunikationsmittel: In „City Talk“ lag der Arbeitsschwerpunkt auf der Sprache, in „City View“ auf Bildern, in „City Sound“ auf Tönen und Klängen. In „City Garden“ fügten die Jugendlichen die Arbeiten der vorangegangenen Begegnungen zu einem „Mediengarten“, einer Medienausstellung, zusammen.

2009 wurde das Konzept von CITY CONTACT durch den dottland e. V. weiterentwickelt. Den Jugendlichen sollten zukünftig alle Arbeitsmedien während einer Begegnung zur Verfügung stehen. Jede Begegnung sollte außerdem ein aktuelles Thema und mehr Eigenständigkeit erhalten.

Das erste Projekt, das unter dieser Prämisse umgesetzt wurde, hieß „Your Market“. Thema von „Your Market“ war der öffentliche Tausch und Handel im Medienzeitalter. Die Jugendlichen dokumentierten öffentliche Marktplatz-Szenen, Tauschaktionen und Tauschgegenstände. Sie nutzten dazu Fotos, Zeichnungen, Texte, Slogans und Sounds und bauten daraus eine Tausch-Galerie.

Es folgten im Oktober und November 2010 die CITY CONTACT Projekte “Holding Waifs” und „Paradise City“. “Holding Waifs” wurde in Kooperation mit dem Berliner wannseeFORUM veranstaltet.

2010 veranstalteten die ersten Partnervereine CITY CONTACT Projekte in ihren Heimatländern und eröffneten damit das Ringprojekt CITY CONTACT CYCLE .

CITY CONTACT wird gefördert aus Mitteln des EU Programms JUGEND IN AKTION. Mehr Infos unter: www.citycontact.eu